Spielberichte Rigoturnier am 29.06. 07 in Haunstetten
Die Panzerfreunde waren mit einem Rumpfkader angereist:
Günnie Svennson, Matze, Nülle, Bini, Mopsi, Jugendbeauftragter, Wirthi, Galleo, Andreji Beszläunikov und als kurzfristige Leihgabe des Kooperationspartners „Kellerteam“ war noch Mäximum mit an Bord
Am Ende sprang der 4. Platz unter 13 Teams heraus, was eine Verbesserung um 4 Plätze gegenüber der letzten Teilnahme bedeutet.
Vorrunde:
Panzerfreunde – Kreissparkasse Augsburg 0-1
Gleich zu Beginn bekamen wir einen harten Brocken vorgesetzt. Der spätere Turniersieger dominierte das Geschehen auf dem Platz von Beginn an und die grün-weissen hatten so ihre Mühe mit den Stürmern aus der Spardose. Nach 4 Minuten verletzte sich Mopsi schwer am Knie, als er von einem großgütigen Pass Andreji’s in guter Schussposition überrascht wurde und unglücklich auf dem Knie landete. Der Spielmacher verabschiedete sich an den Spielfeldrand, von wo er das restliche Turnier bierselig dirigierte. Der Schock saß umso tiefer, weil der Kader im ersten Spiel noch nicht komplett war und so nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. So schien es nur eine Frage der Zeit, bis die Jungs vom Geldautomat Günnie’s Gnadenkredit streichen würden. Unglücklicherweise hielt der Abwehrwall der Panzerfreunde nur bis 30 Sekunden vor dem Ende. Dann schlug nach einem Stellungsfehler von Andreji eine Granate hinter der Linie zum verdienten Sieg der Kreissparkasse ein.
Panzerfreunde- A 98 0-0
Nun war auch Matze eingetroffen und Nülle aus dem Defensivverbund ins Mittelfeld aufgerückt. Doch ein andere kurioser Wechsel sorgte für Aufmerksamkeit: Günnie Svensson und Andreji Beszläunikov tauschten die Positionen und so stürmte der Goalie, während sich der Sturmführer plötzlich mit Handschuhen im eigenen Strafraum wiederfand. In einem unterhaltsamen Spiel mit klaren Vorteilen für die Friedberger Panzer waren jedoch Tore Fehlanzeige. Sowohl die Stürmer als auch die Artillerie hatten eine miserable Quote. So vergaben Günnie, Wirthi, Bini und Matze große Einschussmöglichkeiten. Dagegen hielt Andreji seinen Kasten sauber.
Panzerfreunde – SC Hochfriedhausingen 1-0 (Tor: Jugendbeauftragter)
Der schwerste Gruppengegner der Panzerfreunde lief gespickt mit etlichen lokalen Fussballgrößen aus einem kategorisch niederklassigen Subzentrum der Agrarkultur namens Wolfahrtshausen (oder so ähnlich...) auf. Die grün-weissen wurden über die gesamte Spielzeit in die Defensive gedrängt. Bis zur letzten Minute. Da liefen Bini, Josl und Andreji einen Konter, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Der Jugendbeauftragte blieb erschöpft vorne liegen, während sich die restlichen Panzerfreunde in der eigenen Hälfte einmal mehr einer Übermacht ausgesetzt sahen. Da nahm sich Matze ein Herz, grätschte einen Hochfriehausinger sauber ab und drosch den Ball nach vorne, wo der Jugendbeauftragte sich im Dienste der Mannschaft von seinem Lazarett erhob und den Ball mutterseelenallein am verdutzten Goalie vorbei in den Kasten schob. Grenzenloser Jubel nach dem darauffolgenden Schlusspfiff übertönten das Jammern der Opfer.
Nülle ging leicht angeschlagen aus dem Spiel. Er hatte sich den Zeh verrenkt...
Dafür zeigte der Jugendbeauftragte dem gegnerischen Kapitän, was eine „saubere“ Grätsche ist.
Panzerfreunde – HA-Junkies 2-1 (Tore: Mäximun, Bini)
Im Kasten stand nun wieder der nicht ganz austrainierte ältere Beszläunikov. Von Anfang an dominierten die Militaristen vom Lechrain die Partie gegen die HA-Junkies, eine nette Auswahl aus dem inoffiziellen „AEV-Forum“. Doch wieder liess die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Besonders Nülle zog sich aufgrund eines misslungenen Hackentricks den Zorn des mittlerweile zum „Bierfahrer“ ernannten Mopsi zu. Bis sich schliesslich Mäximum dazu entschloss, dem Karnevalstreiben im Junkie-Strafraum ein Ende zu bereiten. Sehenswert marschierte der Abwehrchef über das ganze Spielfeld und versenkte die Pille zielgenau im Kreuzeck. Daraufhin spielten Panzerfreunde wahren Hurra-Fussball, vernachlässigten die Defensive und plötzlich liefen drei Gegner allein auf Andreji und den heimatlichen Hangar zu, wo sie souverän eine Granate zum Ausgleich anbrachten. In einem letzten Anfall von Verzweiflung schnappte sich dann Nülle am Anspiel den Ball und bediente sehenswert Bini, welcher humorlos den Goalie verlud und so den Endsieg sicherstellte.
Kartoffelteam – Panzerfreunde 1-2 Tore: (Jugendbeauftragter, Andreji Beszläunikov)
Der letzte Vorrundengegner lief durch gekühlte hopfenhaltige Getränke schon etwas geschwächt auf. Schnell besorgte der Jugendbeauftragte nach gegnerischem Fehlpass dir Führung. In einer unruhigen Begegnung wurde dann auf beiden Seiten bisweilen die gute Kinderstube ausser Kraft gesetzt. Nach einem absichtlichen Handspiel auf der Torlinie, von einem Verteiger, der wohl auf dem Kartoffelacker beheimatet ist, verwandelte Andreji souverän den fälligen Neunmeter. Der Anschlusstreffer kurz vor Spielende war nur noch für die Statistik interessant. Damit hatten sich die Panzerfreunde überraschend den zweiten Platz in der Vorrundengruppe gesichert und waren so für das Spiel um Platz 3 qualifiziert.
Spiel um Platz 3: Panther Käfig – Panzerfreunde 2-0
Wie schon vor zwei Jahren trafen die Friedberger Herzensfussballer im entscheidenden Platzierungsspiel auf die sympathischen Jungs vom Pantherkäfig. Nülle musste nun endgültig seinem Zeh Ruhe gönnen. Dafür war nun nach einer „Fussballplätze-in-Haunstetten-such“-Odysse Galleo zum Team gestossen. Vielleicht war es das ungewohnte Hauptfeld oder der bekannte, unterschätzte Gegner oder vielleicht sogar die entfleuchte Kondition? Jedenfalls kam der Panzer nicht so richtig ins rollen. Der Pantherkäfig hingegen liess es zweimal hinter dem stark parierenden Günnie Svensson krachen, während Andreji Beszläunikov und Wirthi zwei Großchancen versiebten. Trotzdem gab es im Anschluss nur zufriedene Gesichter in der Kommandozentrale und im Offizierskasino.
Herzlichen Dank dem Rigoclan für die perfekte Organisation und allen Gegnern für das spassige Turnier!
Panzerfreunde-Scorer des Rigoturniers 2007
1. Jugendbeauftragter 2P (2T)
Mäximum 1P (1T)
Bini 1P (1T)
Andreji Beszläunikov 1P (1T)
Matze 1P (1A)
Nülle 1P (1A)
Alltime-Scorer Panzerfreunde
1. Andreji Beszläunikov 4P (3T, 1 A)
Dose 2P (2T)
Jugendbeauftragter 2P (2T)
Stefan Schlüter 2P (1T, 1A)
Matze 2P (1T, 1A)
Bini 2P (1T, 1A)
Mäximum 1P (1 T)
Mopsi 1P (1A)
Nülle 1P (1A)
Trainingsbericht vom 21.01.07
Zum angesetzten Wintertraining in der Krombacher-Wasserturmarena erschienen nur drei Mitglieder des Stammkaders der Panzerfreunde (Nülle, Wirthi, Andreji Beszläunikov) und Trainingsgast Markus Ruck, der derzeit als Backup-Goalie beobachtet wird und in der kommenden Saison etwas mehr Tiefe in den Kader bringen könnte. Die Teamleitung behält sich disziplinarische Maßnahmen wie Freibierrunden oder Kabine schrubben gegen die Trainingsschwänzer vor.
Schon nach wenigen Minuten erwies sich das Heimareal der Panzerfreunde als schwer bespielbar und so wurde der Weg zum Platz der Sportfreunde Friedberg per PKW zurückgelegt. Nach Auskunft eines Informanten, der nicht namentlich genannt werden will, sollte dort der Lokalrivale (in jeder Hinsicht...) "Kellerteam" sein wöchentliches Training abhalten. Nach kurzem Abtasten konnten wir die 9 Nachwuchsstatisten dann von einer kurzfristigen Trainingsgemeinschaft überzeugen.
Es entwickelte sich ein nettes Trainingsspielchen mit grandiosen Spielzügen hüben wie drüben. Wirthi hatte mit konditionellen Problemen zu kämpfen, welche er jedoch mit gutem Stellungsspiel schnell vergessen liess. Nülle hatte große Anlaufschwierigkeiten und sah das Spiel zunächst an sich vorbeiziehen. Mit zunehmender Spielzeit regte sich aber sein gefürchteter Jagdtrieb. Andreji Beszläunikov hingegen zeigte sich aufgrund seiner Spielpraxis aus dem Training des BKH-Teams gut in Form und fand gleich ins Spiel. Auch ohne seinen kongenialen Bruder düpierte er die gegnerische Defensive ein ums andere Mal und netzte ein.
Markus Ruck erwies sich als durchaus talentierter Keeper und überraschenderweise auch als Alternative für’s Mittelfeld. Das Management steht derzeit in intensiven Verhandlungen mit ihm und möchte den jungen Derchinger in der kommenden Saison per Förderlizenz in den Kader aufnehmen.
Letzten Endes gingen wir mit Frohsinn im Herzen nach Hause.